Ehrenamtspauschale: Ehrenämter

Ein anerkanntes Ehrenamt muss es sein



Um in den Genuss der Ehrenamtspauschale zu kommen, muss ein anerkanntes Ehrenamt ausgeübt werden. Hierfür gibt es spezielle Vorgaben, die vom Arbeitnehmer erfüllt werden müssen.

Ehrenämter in kirchlichen Einrichtungen.


Alle Personen, die auf ehrenamtlicher Basis in einer kirchlichen Einrichtung arbeiten, haben Anrecht auf die jährliche Ehrenamtspauschale. Zu den kirchlichen Einrichtungen gehören meist Obdachlosenküchen, die Tafeln, Kindergärten und Horte oder Beratungsstellen. Weitere, ehrenamtliche Tätigkeiten in kirchlichen Einrichtungen sind Telefonseelsorge, Beratung von Schwangeren, Kleiderausgabe an Bedürftige und auch Verkaufstätigkeiten in sogenannten Sozialkaufhäusern.




Ehrenämter in gemeinnützigen Einrichtungen.


Nicht nur ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirche, sondern auch Personen die in gemeinnützigen Einrichtungen tätig sind, haben Anspruch auf die Ehrenamtspauschale. Zu den gemeinnützigen Einrichtungen gehören unter anderem Sportvereine, Kindergärten auf städtischer Basis, Altenheime, Bibliotheken, Museen und Reinigungsbetriebe für öffentliche Grünanlagen. Je nach Größe einer Stadt gibt es unterschiedlich viele, gemeinnützige Einrichtungen.

Ehrenämter in Stiftungen und Personenvereinigungen.


Auch wenn die kirchlichen und gemeinnützigen Ehrenämter am häufigsten ausgeübt werden, steht auch Mitarbeitern von Personenvereinigungen mit mildtätigem Zweck und Stiftungsmitarbeitern die jährliche Ehrenamtspauschale zu. Auch zu den begünstigten Ehrenämtern zählen Schöffendienste, gerichtliche Betreuungen, juristische Beratungsdienste ohne Verdienst und Mitglieder von freiwilligen Polizei- und Feuerwehrdienststellen.